Gestern erhielt ich vom Leiter des Wirtschafts- und Servicebetriebs (WSP) der Stadt Pirmasens (welcher übrigens zuvor die Straßenverkehrsbehörde leitete) eine Stellungnahme zu meiner Kritik an dem nicht vorhandenen Winterdienst auf den städtischen „Schutzstreifen“ und in den für den Radverkehr freigegebenen Einbahnstraßen. Man gibt mir zwar grundsätzlich recht, versucht sich allerdings damit herauszureden, dass es in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen wäre, dort für verkehrssichere Zustände zu sorgen. Ich lasse diese Ausflüchte nicht gelten, denn auch in den folgenden Tagen tat sich nicht nur in der Schiller-, Blocksberg- und Lemberger Straße in Sachen Winterdienst faktisch gar nichts. „Stadt Pirmasens zur Winterdienst-Kritik“ weiterlesen
Stadtwerke blockieren die Schillerstraße
In ganz Deutschland lacht die Sonne! Ganz Deutschland? Nein, die Pfalz ist Dank ihrer Nähe zum Rheingraben seit gestern mal wieder unter einer elenden Hochnebeldecke verschwunden. Ich hasse dieses triste, oft wochenlang anhaltende Pseudo-Winterwetter vor allem aufgrund des fehlenden Sonnenscheins. Zudem ist es unter dieser Hochnebeldecke ziemlich kalt; die Temperaturen pendelten heute um den Gefrierpunkt. Großartige Lust verspürte ich daher nicht, meine tägliche Dosis Bewegung in dieser Tristesse abzuspulen. Andererseits bin ich froh, dass ich nach dem echten Winterwetter zu Jahresbeginn mal wieder das Rennrad benutzen kann. Während ich zuletzt noch den fehlenden Winterdienst in der Schillerstraße bemängelte, wurde ich heute mal wieder von den Stadtwerken behindert. „Stadtwerke blockieren die Schillerstraße“ weiterlesen
Illegale Legalisierung des Gehwegparkens
Ich könnte auch anhand des folgenden Beitrags wieder mein Leid darüber beklagen, dass eine wesentliche Intention meiner Arbeit von faktisch niemandem zur Kenntnis genommen werden will. Auch nicht von jenen, die einstmals meine fundierten Beiträge gegen das in Allgemeinverfügungen und Verordnungen geronnene Corona-Unrecht schätzten. Wer es grundsätzlich für unproblematisch hält, wenn Behörden systematisch und vorsätzlich gegen geltendes Recht verstoßen, hat in meinen Augen auch kein Recht, dies im Falle einer persönlichen Betroffenheit zu beklagen. Mir war schon damals klar, dass das vor allem daran liegt, dass die meisten sich als „Autofahrer“ identifizieren. Und warum sollte man sich in dieser Rolle denn am illegalen Handeln von Behörden stören, wenn man selbst davon profitiert? „Illegale Legalisierung des Gehwegparkens“ weiterlesen
Das Mädel von der Biebermühle
Ach, was war das gestern doch für ein wunderbarer Tag! 103,1 km in 4:15:30 Stunden mit dem Rennrad über Rolbing, Bitche, Obersteinbach und den Col du Goetzenberg an den Schöntalweiher, wo ich gut eine dreiviertel Stunde die wärmende Sonne genießen durfte. Abschließend ging es wieder die Eselsteige rauf. Ich musste am Ende tatsächlich nur 5 Clips und 3 Screenshots bearbeiten. Heute war es auf einer 67,6 km langen Runde durchs Schwarzbach-, Merzalb- und Rodalbtal nicht mehr ganz so ruhig. Vor allem die Begegnung mit einer um die 20 Jahre jungen Audi-Fahrerin an der Biebermühle ist mir dann doch mal wieder einen Dashcam-Beitrag hier im Blog wert. „Das Mädel von der Biebermühle“ weiterlesen
Nun doch ein „Radweg“ im Auerbachtal?
Ende des Jahres berichteten Rheinpfalz (Paywall) und Pfälzischer Merkur über einen behördlichen Außentermin im Auerbachtal zwischen Oberauerbach und Niederhausen. Das jahrzehntelange Geschrei nach einem „Radweg-Lückenschluss“ hat den LBM jetzt derart weichgeklopft, dass das Land im Jahr 2026 ein Planfeststellungsverfahren zum Bau eines vollkommen überflüssigen, ca. 1,8 km langen Stummels an der L 469 eröffnen will. Eine Besonderheit stellt in diesem Fall meine (präventive) Aktivität hinsichtlich möglicher Alternativen dar. Denn ich hatte die zuständige Straßenverkehrsbehörde bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz bereits im Jahr 2020 (nachdem das Thema einmal mehr in der Presse war) aufgefordert, zum Schutz von Radfahrern auf diesem Streckenabschnitt Tempo 70 anzuordnen. „Nun doch ein „Radweg“ im Auerbachtal?“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (6)
Es verwundert mich ein weiteres Mal nicht, wie ein Großteil des rechtskonservativen Spektrums auf die Ermordung einer Frau durch einen ICE-Agenten reagiert. Ebenso wenig verwunderte mich deren Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Oder den 7. Oktober 2023. Die Entführung Maduros durch die USA. Oder die sich zuspitzende Lage im Iran, die derzeit mit einer gewaltigen Welle an Propaganda einhergeht. Es ist immer dasselbe. Mit den Leuten, mit denen man damals in Sachen Corona zusammengetrieben wurde. Es ging ihnen damals nicht um höhere Werte wie Menschenrechte. Sie hassten einfach nur den Staat, den sie, so neoliberal oder libertär sie sich auch gerieren mögen, ansonsten sehr gerne gegen ihre Feinde instrumentalisieren. Also vor allem gegen alle, die sie für „Linke“ halten. „Notizen vom Rande des Abgrunds (6)“ weiterlesen
Illegale Verkürzung der Fußgängerzone?
Ich schiebe seit Tagen wieder massiven Frust (vor allem auch über die neuerliche Null-Resonanz zu meinen B-10-Beiträgen) und habe eigentlich keine Lust mehr auf gar nichts. Den folgenden Beitrag schiebe ich auch schon seit einiger Zeit vor mir her. Wohl wissend, dass es eh wieder niemanden interessieren wird, dass die Pirmasenser Stadtverwaltung mit großer Wahrscheinlichkeit einmal mehr in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig agierte. Und zwar, indem sie den südlichsten Abschnitt der durch die Hauptstraße führenden Fußgängerzone in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt hat, ohne hierfür eine zwingend notwendige straßenrechtliche Umwidmung vorzunehmen. „Illegale Verkürzung der Fußgängerzone?“ weiterlesen
B 10: Eiskalte Diskriminierung
Nun hatten wir hier in der Pfalz also rund 1,5 Wochen klassisches Winterwetter. Die Dauerfrost-Episode wurde nur am Donnerstag und Freitag unterbrochen, ehe in der Nacht zum Samstag der Regen wieder in Schnee überging. Genau diese wechselnden Witterungsverhältnisse wirken sich bzgl. der Situation an der B 10 auf eine besonders schlimme Weise aus. Hiervon musste ich mich heute auf einer weiteren Reportage ein weiteres Mal überzeugen. Während ich am vergangenen Samstag mit dem MTB noch relativ gut durch die auf einen gefrorenen und unberührten Boden gefallene Schneedecke pflügen konnte, war ich heute froh, die beiden Passagen ohne Sturz überstanden zu haben. „B 10: Eiskalte Diskriminierung“ weiterlesen
Beckenhof: Noch ein Subventionsbetrug?
Das Gaslighting geht weiter. Und zwar von allen Seiten. Bislang habe ich einen weiteren Beitrag über meine Beschwerde beim MWVLW gegenüber der Verbandsgemeinde Rodalben wegen eines drohenden Nichtvollzugs des § 7 (2a) FStrG anlässlich des Ausbaus der Kraterpiste am Hombrunnerhof in Richtung des Beckenhofs aufgeschoben. Denn die Antwort des Ministeriums war einmal mehr eben genau das: Gaslighting. Verstärkt wird jenes vor allem auch durch die Ankündigungen des Landkreises Südwestpfalz und der Stadt Pirmasens, zwischen der Ruhbank, dem Beckenhof und der B 10 einen angeblichen „Radweg“ auszubauen. Finanziert werden soll dies mittels Fördergeldern vom Land Rheinland-Pfalz. „Beckenhof: Noch ein Subventionsbetrug?“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (5)
Es ist kalt geworden. Zumindest die Temperaturen draußen. Kälte ist allerdings der normale Zustand auf diesem von primitiven Nacktraubaffen bevölkerten Planeten. Viele ertragen ihre seelenlose Existenz im Neoliberalismus nur, indem sie eine dicke Mauer aus Ignoranz um sich herum hochziehen. Alles, was einen selbst nicht betrifft, interessiert nicht. Ohne zu verstehen, dass einen sehr wohl alles betrifft. Während des Corona-Terrors stolperte man immer wieder über die üblichen Zitate und Memes, die eindringlich davor warnten, Unrecht nur dann zu beklagen, wenn man selbst davon betroffen ist. Gelebt hat es so gut wie niemand; vor allem nicht hinterher. Wenn man sich die globale Lage so ansieht, muss man konstatieren, dass viele von uns den Dritten Weltkrieg noch er-, aber nicht überleben werden. „Notizen vom Rande des Abgrunds (5)“ weiterlesen