Ende des Jahres berichteten Rheinpfalz (Paywall) und Pfälzischer Merkur über einen behördlichen Außentermin im Auerbachtal zwischen Oberauerbach und Niederhausen. Das jahrzehntelange Geschrei nach einem „Radweg-Lückenschluss“ hat den LBM jetzt derart weichgeklopft, dass das Land im Jahr 2026 ein Planfeststellungsverfahren zum Bau eines vollkommen überflüssigen, ca. 1,8 km langen Stummels an der L 469 eröffnen will. Eine Besonderheit stellt in diesem Fall meine (präventive) Aktivität hinsichtlich möglicher Alternativen dar. Denn ich hatte die zuständige Straßenverkehrsbehörde bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz bereits im Jahr 2020 (nachdem das Thema einmal mehr in der Presse war) aufgefordert, zum Schutz von Radfahrern auf diesem Streckenabschnitt Tempo 70 anzuordnen. „Nun doch ein „Radweg“ im Auerbachtal?“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (6)
Es verwundert mich ein weiteres Mal nicht, wie ein Großteil des rechtskonservativen Spektrums auf die Ermordung einer Frau durch einen ICE-Agenten reagiert. Ebenso wenig verwunderte mich deren Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Oder den 7. Oktober 2023. Die Entführung Maduros durch die USA. Oder die sich zuspitzende Lage im Iran, die derzeit mit einer gewaltigen Welle an Propaganda einhergeht. Es ist immer dasselbe. Mit den Leuten, mit denen man damals in Sachen Corona zusammengetrieben wurde. Es ging ihnen damals nicht um höhere Werte wie Menschenrechte. Sie hassten einfach nur den Staat, den sie, so neoliberal oder libertär sie sich auch gerieren mögen, ansonsten sehr gerne gegen ihre Feinde instrumentalisieren. Also vor allem gegen alle, die sie für „Linke“ halten. „Notizen vom Rande des Abgrunds (6)“ weiterlesen
Illegale Verkürzung der Fußgängerzone?
Ich schiebe seit Tagen wieder massiven Frust (vor allem auch über die neuerliche Null-Resonanz zu meinen B-10-Beiträgen) und habe eigentlich keine Lust mehr auf gar nichts. Den folgenden Beitrag schiebe ich auch schon seit einiger Zeit vor mir her. Wohl wissend, dass es eh wieder niemanden interessieren wird, dass die Pirmasenser Stadtverwaltung mit großer Wahrscheinlichkeit einmal mehr in mehrfacher Hinsicht rechtswidrig agierte. Und zwar, indem sie den südlichsten Abschnitt der durch die Hauptstraße führenden Fußgängerzone in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt hat, ohne hierfür eine zwingend notwendige straßenrechtliche Umwidmung vorzunehmen. „Illegale Verkürzung der Fußgängerzone?“ weiterlesen
B 10: Eiskalte Diskriminierung
Nun hatten wir hier in der Pfalz also rund 1,5 Wochen klassisches Winterwetter. Die Dauerfrost-Episode wurde nur am Donnerstag und Freitag unterbrochen, ehe in der Nacht zum Samstag der Regen wieder in Schnee überging. Genau diese wechselnden Witterungsverhältnisse wirken sich bzgl. der Situation an der B 10 auf eine besonders schlimme Weise aus. Hiervon musste ich mich heute auf einer weiteren Reportage ein weiteres Mal überzeugen. Während ich am vergangenen Samstag mit dem MTB noch relativ gut durch die auf einen gefrorenen und unberührten Boden gefallene Schneedecke pflügen konnte, war ich heute froh, die beiden Passagen ohne Sturz überstanden zu haben. „B 10: Eiskalte Diskriminierung“ weiterlesen
Beckenhof: Noch ein Subventionsbetrug?
Das Gaslighting geht weiter. Und zwar von allen Seiten. Bislang habe ich einen weiteren Beitrag über meine Beschwerde beim MWVLW gegenüber der Verbandsgemeinde Rodalben wegen eines drohenden Nichtvollzugs des § 7 (2a) FStrG anlässlich des Ausbaus der Kraterpiste am Hombrunnerhof in Richtung des Beckenhofs aufgeschoben. Denn die Antwort des Ministeriums war einmal mehr eben genau das: Gaslighting. Verstärkt wird jenes vor allem auch durch die Ankündigungen des Landkreises Südwestpfalz und der Stadt Pirmasens, zwischen der Ruhbank, dem Beckenhof und der B 10 einen angeblichen „Radweg“ auszubauen. Finanziert werden soll dies mittels Fördergeldern vom Land Rheinland-Pfalz. „Beckenhof: Noch ein Subventionsbetrug?“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (5)
Es ist kalt geworden. Zumindest die Temperaturen draußen. Kälte ist allerdings der normale Zustand auf diesem von primitiven Nacktraubaffen bevölkerten Planeten. Viele ertragen ihre seelenlose Existenz im Neoliberalismus nur, indem sie eine dicke Mauer aus Ignoranz um sich herum hochziehen. Alles, was einen selbst nicht betrifft, interessiert nicht. Ohne zu verstehen, dass einen sehr wohl alles betrifft. Während des Corona-Terrors stolperte man immer wieder über die üblichen Zitate und Memes, die eindringlich davor warnten, Unrecht nur dann zu beklagen, wenn man selbst davon betroffen ist. Gelebt hat es so gut wie niemand; vor allem nicht hinterher. Wenn man sich die globale Lage so ansieht, muss man konstatieren, dass viele von uns den Dritten Weltkrieg noch er-, aber nicht überleben werden. „Notizen vom Rande des Abgrunds (5)“ weiterlesen
Die zähen Zeichen 240 an der L 473
Ich werde weiterhin gegaslightet. So schlimm wie derzeit war es für mich seit dem Corona-Wahnsinn nicht mehr; vor allem, weil niemand mehr mit mir leidet. Eigentlich hatte ich bereits mehrfach angesetzt, hier im Blog über diese frustrierende Story zu schreiben. Seit den beiden großen Entbläuungswellen im Landkreis Südwestpfalz in den Jahren 2019 und 2021 tat sich jedenfalls „von Amts wegen“ überhaupt nichts mehr. Einige wenige Verbindungen, die ich damals gegenüber der Kreisverwaltung nicht ausdrücklich bemängelt hatte, wurden einfach nicht überprüft und daher auch nicht entschildert. Ich sollte also auch hier wieder mal mittels meiner Arbeitskraft diese faulen Leute zum Jagen tragen. „Die zähen Zeichen 240 an der L 473“ weiterlesen
Die Fachaufsicht in Rheinland-Pfalz ruht
Im November berichtete ich beiläufig über den unerwarteten Tod des für die Fachaufsicht über die Kreise und kreisfreien Städte zuständigen Mitarbeiters beim LBM Rheinland-Pfalz für den Bereich Speyer, zu dem auch der gesamte Süden von Rheinland-Pfalz gehört. Über die Art und Weise, wie dieser Mensch mich und meine Eingaben behandelte, hatte ich, bevor ich Kenntnis von seinem Tod erhielt, ebenfalls berichtet. Mit der Fachaufsicht sah es unter ihm jedenfalls ganz allgemein relativ mau aus. Momentan findet eine solche faktisch überhaupt nicht mehr statt, denn seine Stelle hat offenkundig keinen ständigen Vertreter und wird erst im Laufe des Jahres 2026 neu besetzt. „Die Fachaufsicht in Rheinland-Pfalz ruht“ weiterlesen
Schillerstraße und Schillerring im Winter
Seit im Oktober 2023 nach meinem (erfolglosen) Klageverfahren um den Schillerplatz herum die ersten Einbahnstraßen für den Radverkehr in Pirmasens überhaupt freigegeben wurden, war es noch nicht besonders winterlich. Lediglich im Januar 2025 monierte ich die Umgestaltung des Schillerplatzes, da nun aus den mit Erdreich überkippten Asphaltflächen nach Regenfällen stetig Wasser heraussickert und bei Frost zur Bildung von Glatteis führt. Wesentlich schwerwiegender sind jedoch die aktuellen Zustände aufgrund des Schneefalls zu Jahresbeginn. Alle Ein- und Ausfahrten in die beiden Abschnitte der Schillerstraße als auch im Schillerring sind gegenwärtig mit dem Rad faktisch unbenutzbar. „Schillerstraße und Schillerring im Winter“ weiterlesen
Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter
Der Winter ist definitiv die Jahreszeit der Wahrheit; vor allem hinsichtlich jeder Form von „Radinfrastruktur“. Nach der Dokumentation der Zustände im Zuge der B 10 möchte ich heute noch eine zu den Pirmasenser „Schutzstreifen“, von denen das unnütze „Radverkehrskonzept“ förmlich überquillt, vorstellen. An deren Zustand zeigt sich eben vor allem im Winter, dass sie im Endeffekt nur unnützes Blendwerk sind. Denn sie werden natürlich nicht planmäßig geräumt und gestreut. Was allerdings auch schwierig ist, wenn der „Schutzstreifen“ wie z. B. in der Blocksbergstraße direkt neben einem Längsparkstreifen verläuft. Da würde man ja mit dem Räumfahrzeug unzählige Seitenspiegel und ggf. auch mal eine Autotür abräumen. „Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter“ weiterlesen