Keine Ahnung, woran es gelegen hat, dass die Veröffentlichung des zweiten Teils meiner neuen Reihe mit technischen Problemen einherging; den ursprünglichen Beitrag musste ich in zwei Teile aufsplitten, weil insbesondere das (endlose) Laden der insgesamt 18 mp4-Videoclips zum regelmäßigen De-Facto-Absturz in meinem WordPress-Backend führte. Was im Übrigen auch für diesen Beitrag galt. WordPress ist halt auch keine Videoplattform, die sich besonders gut für zahlreiche oder lange Videos eignen würde, weshalb ich mich wohl weiterhin nach einer Alternative umsehen muss. Außerdem bin und bleibe ich ja auch trotz der visuellen Darstellung meiner Erlebnisse während meiner Touren ein Mann des geschriebenen Wortes. Es folgt also noch der Rest vom 2. und 4. Februar. „Neulich auf der Straße (Teil 3)“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (10)
Bei Nitter stolperte ich durch einen Repost von Jürgen Müller über einen Beitrag von Lilly Gebert zum Thema Epstein. Ihre Texte, welche ich während der Corona-Jahre sehr gerne gelesen und auch regelmäßig verlinkt hatte, habe ich leider schon seit geraumer Zeit nicht mehr verfolgt. Sie beklagt darin vor allem die Folgenlosigkeit, welche mit der aktuellen Epstein-Veröffentlichung einhergeht und die damit verbundene „Normalisierung des Bösen“. Eine Hauptrolle spielen hierbei einmal mehr die Medien. Und die Massen, denen das alles einmal mehr vollkommen gleichgültig zu sein scheint. Als jemand, der seit seiner Geburt vor allem an dieser Ignoranz seiner Artgenossen verzweifelt, finde ich mich in Lillys Text an sehr vielen Stellen wieder. „Notizen vom Rande des Abgrunds (10)“ weiterlesen
Die Falschparker vorm Kaufland
Neulich kommentierte die Rheinpfalz ja mal halbwegs kritisch das Parkverhalten vieler Pirmasenser. Ohne hierbei die Tatsache zu erwähnen, dass die Verwaltung dieses Verhalten an unzähligen Stellen durch Untätigkeit regelrecht fördert. Einerseits durch ausbleibende Kontrollen, andererseits durch das Unterlassen weitergehender Maßnahmen. Eine wäre zum Beispiel die Installation von Sperrpfosten, die das Beparken von Gehwegen grundsätzlich verunmöglicht. Eine prädestinierte Örtlichkeit wäre vor allem auch die im Rheinpfalz-Kommentar (indirekt) erwähnte Wiesenstraße vorm Kaufland. In der abknickenden Vorfahrt wird quasi pausenlos auf dem Gehweg sowie im eingeschränkten und absoluten Haltverbot geparkt. „Die Falschparker vorm Kaufland“ weiterlesen
Neulich auf der Straße (Teil 2)
Es wird allmählich wieder Zeit für einen groben Überblick hinsichtlich des Geschehens auf meinen Streifzügen. Da das sehr wechselhafte und fast durchweg für nasse und dreckige Straßen sorgende Wetter keine Fahrten mit dem Rennrad zulässt, gurke ich momentan nur mit dem behäbigen MTB durch die Gegend. Auch wenn ich hierbei abschnittsweise auch mal jenseits der Straßen unterwegs bin, fällt dennoch eine Menge an Material an. Hierbei fällt es dann auch schwer, nachträglich eine Auswahl zu treffen, was man zeigt und was nicht. Fragwürdige Überholer sind hierbei natürlich eine ähnliche Massenware wie „Radweg“-Szenen in Gegenden, die mit derartigem Schrott komplett zugepflastert sind. „Neulich auf der Straße (Teil 2)“ weiterlesen
Der Fall Beckenhof und das LStrG
Guten (wenn auch wertlosen) lokalen Journalismus erkennt man daran, dass Behörden auf Anfragen entweder gar nicht antworten. Oder sich das Stellen weiterer Rückfragen verbitten. Genau das hat das Büro der Landrätin des Landkreises Südwestpfalz neulich getan, als es mir dann doch noch zähneknirschend einige Rückfragen zum Fall Beckenhof beantwortet hatte. Mehr wird von dort also nicht mehr kommen. Die Antworten, die man mir auf meine ziemlich konkret formulierten Rückfragen gegeben hat, belegen meines Erachtens auch ziemlich eindeutig, dass man sich im Landkreis Südwestpfalz auch weiterhin nicht für die grundlegenden Regelungen des LStrG interessieren möchte. Selbst offenkundige Widersprüche werden vollständig ignoriert. „Der Fall Beckenhof und das LStrG“ weiterlesen
Notizen vom Rande des Abgrunds (9)
Als ich die ersten Male etwas über die Vorgänge auf Epstein Island las, reagierte ich – als abgebrühter 9/11-Verschwörungstheoretiker – skeptisch. Das war selbst mir irgendwie zu abgedreht. In unserem politischen Führungspersonal sah ich zwar schon immer nur schwerst gestörte Sozio- und Psychopathen, die man gar nicht erpressen musste, damit sie die erwünschte Politik durchsetzten. Dass der ein oder andere auch pädophile Neigungen haben könnte, konnte ich mir natürlich ebenfalls vorstellen. Aber dass man quasi nicht nur die gesamte globale Führungselite, sondern auch noch unzählige Prominente damit unter Kontrolle halten könnte, überstieg meine Vorstellungskraft. Ich war wohl, schaut man in den Abgrund, der sich gegenwärtig durch die Veröffentlichung weiterer Epstein-Files auftut, zu optimistisch? „Notizen vom Rande des Abgrunds (9)“ weiterlesen
Murmeltiertag 44
Fünf Jahre ist es bereits her, als ich den ersten Murmeltier-Beitrag verfasst hatte. Inmitten des Corona-Terrors feierte ich meinen 39. Geburtstag. Und ausnahmsweise waren im Vorgänger-Blog sogar ein paar Menschen um mich herum, denen das, was ich schrieb, gefiel. Die mir das Gefühl vermittelten, als Mensch etwas „wert“ zu sein. Das war wohl von allen Seiten her ein großes Missverständnis, denn keine drei Jahre später waren quasi alle wieder weg. Meine Verzweiflung in diesen Jahren basierte vor allem auch auf der sich am Ende bewahrheitenden Befürchtung, wieder einmal im Stich gelassen zu werden; wieder nicht „dazuzugehören“. Auch in dieser Hinsicht fühle ich mich eben schon mein ganzes Leben lang wie Phil Connors (Bull Murray): Alles wiederholt sich. Nichts wird besser. Und einen Ausweg aus dieser endlosen Schleife des Versagens gibt es auch keinen. „Murmeltiertag 44“ weiterlesen
B 10: Der (permanente) letzte Dreck
Die folgende Dokumentation wollte ich bereits Mitte Januar erstellen. Allerdings frustrierte mich einmal mehr, dass auf meine beiden Dokumentationen im Januar erneut keinerlei Reaktionen erfolgten. Nach längerer Zeit schickte ich dem Vorsitzenden des ADFC Landau / Südliche Weinstraße mal wieder eine e-mail, in welcher ich diese Beiträge verlinkte. Dazu fiel ihm nicht viel mehr als eine Anmerkung ein, dass ihn das eher an alpinen Wintersport, denn an Alltagsradverkehr erinnere. Eine Weiterleitung seinerseits per e-mail an ein paar Kontakte führte ebenfalls zu keinen Reaktionen. Am Ende geriet ich mit ihm auch ein weiteres Mal in Streit, weil er die generelle Untätigkeit des Kreis- und Landes-ADFC in Sachen B 10 weiterhin deckt. Aber so ist das halt mit diesem zwielichtigen Verein. „B 10: Der (permanente) letzte Dreck“ weiterlesen
„Schutzstreifen“ – oder „Schmutzstreifen“?
Wenn der Schnee geschmolzen ist, siehst du, wo die Kacke liegt.
Rudi Assauer hatte recht. Seine Weisheit gilt natürlich auch für sogenannte „Radinfrastruktur“. Während es vor allem im Nordosten Deutschlands aktuell weiterhin ziemlich winterlich ist, liegt die Pfalz seit dem 12. Januar wieder im jahreszeitlichen Niemandsland. Im Zuge der winterlichen Episode zum Jahresbeginn verfasste ich mehrere Kritiken zu den Zuständen, mit denen ich als Radfahrer hier leben muss. Das Tauwetter brachte allerdings auch wieder nur das altbekannte Elend zum Vorschein. „„Schutzstreifen“ – oder „Schmutzstreifen“?“ weiterlesen
Die Irre vom Hochstellerhof
Grottiges Wetter die letzten Tage. Also Zeit, mal wieder in der Konserve herumzuwühlen, um Speicherplatz zu sparen. Den 1. Mai 2024 verbrachte ich am Schöntalweiher; meinem Lieblingsort. Auf dem Heimweg kam es auf dem Hochstellerhof zu einer denkwürdigen Begegnung mit einer vollkommen irren Fahrerin eines schwarzen Hyundai, die mich zum vollständigen Abbremsen nötigte, weil sie einen neben einem (auf dem Gehweg) geparkten Auto vorbeifahrenden E-Biker zwanghaft (und natürlich auch viel zu eng) überholen musste. Leider war ich damals noch nicht so sehr darauf aus, derartige Fahrmanöver anzuzeigen. Viel gebracht hätte es aber wohl auch nicht. „Die Irre vom Hochstellerhof“ weiterlesen