Schillerstraße und Schillerring im Winter

Seit im Oktober 2023 nach meinem (erfolglosen) Klageverfahren um den Schillerplatz herum die ersten Einbahnstraßen für den Radverkehr in Pirmasens überhaupt freigegeben wurden, war es noch nicht besonders winterlich. Lediglich im Januar 2025 monierte ich die Umgestaltung des Schillerplatzes, da nun aus den mit Erdreich überkippten Asphaltflächen nach Regenfällen stetig Wasser heraussickert und bei Frost zur Bildung von Glatteis führt. Wesentlich schwerwiegender sind jedoch die aktuellen Zustände aufgrund des Schneefalls zu Jahresbeginn. Alle Ein- und Ausfahrten in die beiden Abschnitte der Schillerstraße als auch im Schillerring sind gegenwärtig mit dem Rad faktisch unbenutzbar.

Denn sie werden (wie auch die grandiosen „Schutzstreifen“) natürlich nicht geräumt und nicht gestreut. Was wäre in dieser Radfahrer aus tiefster Seele hassenden Stadt denn auch anders erwartbar? Am 4. Januar fuhr ich durch die westliche Schillerstraße in Richtung Bitscher Straße. Das Beitragsbild zeigt die (offenkundig ständig von Kfz-Nutzern geschnitten werdende) Einfahrt. Und das folgende Foto die (regelmäßig als Parkplatz missinterpretierte) Ausfahrt:

Am heutigen, mit – 5 °C bitterkalten Montag fuhr ich mal wieder den Schillerring hoch zum Schillerplatz. Die Einfahrt sah so aus:

Die (eh nur sehr schmale) Ausfahrt am Schillerplatz erkennt man aktuell überhaupt nicht mehr:

„Haifischzähne“, die die Vorfahrt von Radfahrern verdeutlichen würden, fehlen natürlich weiterhin. Es ging gleich wieder nach rechts in den nordöstlichen Teil der Schillerstraße. Die Einfahrt hatte ich bereits am 4. Januar fotografiert:

Eigentlich könnte ja in so einer Straße die komplette Fahrbahn geräumt und gestreut werden. Wenn in Pirmasens entgegen den Regelungen des LStrG FAHRbahnen nicht fortwährend und systematisch als KFZ-ABSTELLbahnen missbraucht werden würden. So wird halt das Ausweichen noch zusätzlich erschwert.

Die Ausfahrt in die Landauer Straße (gegenwärtig sogar aufgrund des zugeschneiten Zeichen 209 ohne Linksabbiegeverbot) sah heute allerdings auch nicht viel besser aus:

Ich werde morgen eine weitere e-mail an die Stadtverwaltung schicken, auf die ich natürlich wieder keine Antwort erhalten werde. Weshalb ich dann in einem Monat wieder die Bürgerbeauftragte des Landes in Anspruch nehmen muss. Es ist alles so unheimlich ermüdend. Auch, weil es jedes Mal Arbeit ist, die weiterhin absolut niemand honoriert.

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