Notizen vom Rande des Abgrunds (9)

Als ich die ersten Male etwas über die Vorgänge auf Epstein Island las, reagierte ich – als abgebrühter 9/11-Verschwörungstheoretiker – skeptisch. Das war selbst mir irgendwie zu abgedreht. In unserem politischen Führungspersonal sah ich zwar schon immer nur schwerst gestörte Sozio- und Psychopathen, die man gar nicht erpressen musste, damit sie die erwünschte Politik durchsetzten. Dass der ein oder andere auch pädophile Neigungen haben könnte, konnte ich mir natürlich ebenfalls vorstellen. Aber dass man quasi nicht nur die gesamte globale Führungselite, sondern auch noch unzählige Prominente damit unter Kontrolle halten könnte, überstieg meine Vorstellungskraft. Ich war wohl, schaut man in den Abgrund, der sich gegenwärtig durch die Veröffentlichung weiterer Epstein-Files auftut, zu optimistisch? „Notizen vom Rande des Abgrunds (9)“ weiterlesen

Notizen vom Rande des Abgrunds (6)

Es verwundert mich ein weiteres Mal nicht, wie ein Großteil des rechtskonservativen Spektrums auf die Ermordung einer Frau durch einen ICE-Agenten reagiert. Ebenso wenig verwunderte mich deren Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Oder den 7. Oktober 2023. Die Entführung Maduros durch die USA. Oder die sich zuspitzende Lage im Iran, die derzeit mit einer gewaltigen Welle an Propaganda einhergeht. Es ist immer dasselbe. Mit den Leuten, mit denen man damals in Sachen Corona zusammengetrieben wurde. Es ging ihnen damals nicht um höhere Werte wie Menschenrechte. Sie hassten einfach nur den Staat, den sie, so neoliberal oder libertär sie sich auch gerieren mögen, ansonsten sehr gerne gegen ihre Feinde instrumentalisieren. Also vor allem gegen alle, die sie für „Linke“ halten. „Notizen vom Rande des Abgrunds (6)“ weiterlesen