Notizen vom Rande des Abgrunds (5)

Es ist kalt geworden. Zumindest die Temperaturen draußen. Kälte ist allerdings der normale Zustand auf diesem von primitiven Nacktraubaffen bevölkerten Planeten. Viele ertragen ihre seelenlose Existenz im Neoliberalismus nur, indem sie eine dicke Mauer aus Ignoranz um sich herum hochziehen. Alles, was einen selbst nicht betrifft, interessiert nicht. Ohne zu verstehen, dass einen sehr wohl alles betrifft. Während des Corona-Terrors stolperte man immer wieder über die üblichen Zitate und Memes, die eindringlich davor warnten, Unrecht nur dann zu beklagen, wenn man selbst davon betroffen ist. Gelebt hat es so gut wie niemand; vor allem nicht hinterher. Wenn man sich die globale Lage so ansieht, muss man konstatieren, dass viele von uns den Dritten Weltkrieg noch er-, aber nicht überleben werden. „Notizen vom Rande des Abgrunds (5)“ weiterlesen

Die Entführung Maduros durch die USA

Das Jahr fängt an, wie das letzte aufgehört hat. Mit einem endlosen Strom aus Scheiße. Der hegemoniale Terrorstaat USA, der den brutalen Völkermord in Gaza erst ermöglichte und den international gesuchten Kriegsverbrecher Netanyahu mehrfach im Weißen Haus empfing, hat, nach mehreren Akten unverhohlener Piraterie und Mord auf offener See, den Staat Venezuela militärisch angegriffen. Und dabei seinen Präsidenten Maduro nebst seiner Frau entführt. Angeordnet wurde dies von einem komplett durchgeknallten „Friedens-Präsidenten“ Trump, der sich etliche Male auf Epstein Island vergnügte, aber die Veröffentlichung der Ermittlungsakten entgegen seiner Wahlversprechen erneut wirksam blockierte. „Die Entführung Maduros durch die USA“ weiterlesen

Notizen vom Rande des Abgrunds (1)

Vielleicht sollte ich auch hier in diesem Blog wieder politischer werden? Eine ehemalige Leserin aus München schrieb mir damals mal in in irgendeinem Kommentar, dass sie es kaum glauben könne, dass die gesellschaftskritischen Texte, die ich damals vor allem aufgrund der Verzweiflung über die Idiotie der Massen verfasste, wirklich von mir stammten. So genial wären die gewesen! Diesen geistigen und literarischen Hochgenuss hat sie allerdings niemals mit auch nur einem einzigen Cent gewürdigt. Man muss halt Prioritäten setzen. Und Geld ist knapp. Es ist ja auch wirklich nicht so, dass ich seit dem Ausklingen des Corona-Wahns mein Interesse an der nationalen und globalen Politik verloren hätte. Im Gegenteil. Sie ruiniert ja schließlich auch mein „Leben“ in vielerlei Hinsicht. „Notizen vom Rande des Abgrunds (1)“ weiterlesen