Seit im Oktober 2023 nach meinem (erfolglosen) Klageverfahren um den Schillerplatz herum die ersten Einbahnstraßen für den Radverkehr in Pirmasens überhaupt freigegeben wurden, war es noch nicht besonders winterlich. Lediglich im Januar 2025 monierte ich die Umgestaltung des Schillerplatzes, da nun aus den mit Erdreich überkippten Asphaltflächen nach Regenfällen stetig Wasser heraussickert und bei Frost zur Bildung von Glatteis führt. Wesentlich schwerwiegender sind jedoch die aktuellen Zustände aufgrund des Schneefalls zu Jahresbeginn. Alle Ein- und Ausfahrten in die beiden Abschnitte der Schillerstraße als auch im Schillerring sind gegenwärtig mit dem Rad faktisch unbenutzbar. „Schillerstraße und Schillerring im Winter“ weiterlesen
Kategorie: Alltag
Berichte über Erfahrungen im Straßenverkehr sowie alles im Zusammenhang mit den großen und kleinen Problemen, die man hat, wenn man ein Rad mit sich führt. Oder sich radverkehrspolitisch engagiert.
Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter
Der Winter ist definitiv die Jahreszeit der Wahrheit; vor allem hinsichtlich jeder Form von „Radinfrastruktur“. Nach der Dokumentation der Zustände im Zuge der B 10 möchte ich heute noch eine zu den Pirmasenser „Schutzstreifen“, von denen das unnütze „Radverkehrskonzept“ förmlich überquillt, vorstellen. An deren Zustand zeigt sich eben vor allem im Winter, dass sie im Endeffekt nur unnützes Blendwerk sind. Denn sie werden natürlich nicht planmäßig geräumt und gestreut. Was allerdings auch schwierig ist, wenn der „Schutzstreifen“ wie z. B. in der Blocksbergstraße direkt neben einem Längsparkstreifen verläuft. Da würde man ja mit dem Räumfahrzeug unzählige Seitenspiegel und ggf. auch mal eine Autotür abräumen. „Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter“ weiterlesen
Die letzte Einstellung des Jahres 2025
Passend zum Thema „Jahresabschluss“ hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken nun auch das letzte Verfahren gegen einen mich gefährdet habenden Autofahrer eingestellt. Am 14. Oktober war ich (im Rahmen einer Eisenbahn-Foto-Tour) mit dem Rennrad auf der B 427 zwischen Reichenbach und Busenberg unterwegs. Hierbei überholte mich ein älterer Herr in seinem Elektro-Benz mit nur wenigen Zentimetern Abstand unmittelbar vor einer durchgezogenen Linie trotz herannahenden Gegenverkehrs. Es war vermutlich das engste Überholmanöver des Jahres; dass er mich nicht gestreift hatte, lag wohl einzig und allein an meinem reflexartigen Ausweichen. „Die letzte Einstellung des Jahres 2025“ weiterlesen
Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025
Ich bin vermutlich doch Hauptdarsteller in einer perversen Variante der Truman-Show. Anders ist das, was ich seit jeher erlebe, kaum erklärbar. So kam es heute auf meiner letzten Rennrad-Runde des Jahres gegen Ende zu einer „Belehrung“ durch einen Fahrer einer A-Klasse, der mir wohl mit seinem Geblinke zu verstehen geben wollte, dass ich den neben der K 6, mit dieser allerdings überhaupt nichts zu tun habenden Wirtschaftsweg zu benutzen hätte. Unterstützt in diesem Irrglauben wird er von der bösartigen Leiterin der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, die die Zeichen 240 an diesem Feldweg auf Gedeih und Verderb stehenlässt. „Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025“ weiterlesen
Die übliche Ignoranz nicht nur in Engstellen
Einer meiner unzähligen gelöschten Beiträge trug den Titel „Ignoranz ist Stärke“. Darin beklagte ich mein Leid, vom Rest der Welt überwiegend so behandelt zu werden, als gäbe es mich nicht. Man reagiert nicht auf mich. Verweigert mir jegliche Form zwischenmenschlicher Resonanz. Und wenn überhaupt, dann nur in einer negativen Weise. Auf der Straße ist das oftmals nicht anders. Auch da behandeln mich viele so, als würde ich nicht existieren. Als wäre ich Luft; kein im wahrsten Sinne des Wortes verletzlicher Mensch ohne schützenden Stahlkäfig um sich herum. Kein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, dessen Rechte man beachten müsse. Nein. Man ignoriert mich. Auch in Engstellen. Wie auch gestern wieder in Niedersimten. „Die übliche Ignoranz nicht nur in Engstellen“ weiterlesen
Die alltäglichen Boshaftigkeiten
Gestern war es mir für meine ursprünglich geplante letzte längere Rennradtour des Jahres in den frostigen Tälern dann doch zu heikel. Also blieb nur eine demotivierte, ca. 45 km kurze Runde mit dem behäbigen MTB über das Blümelstal, Thaleischweiler-Fröschen, Höheinöd, Waldfischbach, Donsieders, die Biebermühle und Pirmasens. Hierbei entstanden letzten Endes 11 Clips, von denen ich hier gerne vier zeigen und kurz kommentieren möchte. Das erste richtig asoziale Überholmanöver ereignete sich an der Ortstafel von Donsieders, das zweite auf der B 270 bei Pirmasens. Hinzu kam noch eine Autofahrerin, welcher ihr Überholzwang eine eigentlich unnötige Wartezeit einbrachte. Zum Schluss bretterte mir in der Winzler Wasserturmstraße noch ein Autofahrer „mitten auf der Straße“ entgegen. „Die alltäglichen Boshaftigkeiten“ weiterlesen
Am Busenberger Ortseingang geschnitten
Da der böige Nordostwind im Vergleich zu Heiligabend bereits am 1. Weihnachtsfeiertag spürbar nachließ, drehte ich am 2. Weihnachtsfeiertag dann doch noch wie ursprünglich geplant meine über 100 km lange Tour mit dem Rennrad in Richtung des Schöntalweihers. Dieselbe Route über Lemberg, Dahn, Busenberg, Erlenbach, Nothweiler, Col du Schaufelshald, Fleckensteiner Weiher, Niedersteinbach, Col du Goetzenberg, Wengelsbach, Schönau und Fischbach fahre ich vor allem im Sommer regelmäßig. Nach einer ca. 25-minütigen Pause, während der ich einige Manner-Waffeln verspeiste, fuhr ich über die Eselsteige, Vinningen und die Eichelsbacher Mühle nach Hause. Der „Clip des Tages“ entstand am westlichen Ortseingang von Busenberg. „Am Busenberger Ortseingang geschnitten“ weiterlesen
Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren
Am ersten Weihnachtsfeiertag drehte ich nur eine kurze Runde mit dem MTB zu meiner geheimen Feuerstelle. Auf dem Weg dahin musste ich für das Anfertigen einiger Fotos zu einem bald folgenden Beitrag über die Umwandlung des südlichen Teils der Pirmasenser Fußgängerzone in einen verkehrsberuhigten Bereich noch durch die Stadt. In der Sandstraße fiel mir ein komplett vermummter E-Biker auf, der direkt vor mir die rot zeigende Ampel an der Kreuzung Schäferstraße auf dem Gehweg umfuhr. Solche Leute regen mich auf. Warum muss das sein? Angesichts eines derartigen Verhaltens wundert es mich nicht, dass das „Aber die Radfahrer!“ niemals aussterben wird. „Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren“ weiterlesen
Warum nur Vollidioten in Kurven überholen
Gestern hatte ich ja geschrieben, dass auch an Heiligmittag viele Leute auf der Straße ihr Gehirn bereits ausgeschaltet hatten und geistig wohl schon den Weihnachtsbraten verdauten. Das meiste waren zwar „nur“ eher unspektakuläre Abstandsverstöße. Aber zumindest in einem Fall wurde meiner Meinung nach mal wieder eine Straßenverkehrsgefährdung beim Überholen begangen. Merkwürdig war, dass ich mit dem MTB quasi ohne größere Probleme den längeren Anstieg von Nieder- hinauf nach Obersimten meistern konnte. Erst kurz vor der Ortsumgehung kam es in der Linkskurve zu einem an dieser Stelle leider gar nicht so seltenen idiotischen Überholmanöver durch einen Fahrer eines weißen Transporters. „Warum nur Vollidioten in Kurven überholen“ weiterlesen
An Heiligabend zum Christkindlfelsen
Hätte ich ein „normales“ Leben geführt, wäre ich heute vor der Bescherung mit Frau und Kindern auf den MTBs eine Tour an den Christkindlfelsen gefahren. Ich hätte den Besuch dieses schönen Ortes unweit der Hohelist zur kleinen Familientradition gemacht. Seit Generationen werden die auf dem Felsmassiv ruhenden Kiefern von kleinen und großen Kindern mit Weihnachts-Utensilien und Wunschzetteln geschmückt. In der Pfalz hat sich irgendwann der Irrglaube breitgemacht, das Christkind würde die Geschenke bringen (und nicht bekommen). Egal. Ein „normales“ Leben lebe ich vielleicht in einem abgedrehten Paralleluniversum. In diesem fahre ich misanthropischer Eremit eben um Weihnachten rum alleine mit der Kamera hin. „An Heiligabend zum Christkindlfelsen“ weiterlesen