Meine Motivation ist aktuell mal wieder nahe dem absoluten Nullpunkt. Vermutlich werde ich auch bald auf der Straße sitzen. Dann ist es auch mit dem Geblogge hier endgültig vorüber. Aber egal. Interessiert ja eh keinen. Wie auch die folgenden Zeilen, im Rahmen derer ich über ein Erlebnis mit der zentralen Bußgeldstelle in Speyer berichte. Normalerweise erhalte ich, obwohl ich regelmäßig im Rahmen meiner Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen ausdrücklich darum bitte, weder das Aktenzeichen des Verfahrens, noch eine Information hinsichtlich dessen Ergebnisses. Ich hatte hierbei auch schon oftmals die Vermutung, dass erst gar keine Verfahren eingeleitet werden bzw. dass die Polizei sich allgemein scheut, gerade die schwerwiegenderen Bußgeld-Tatbestände anzuwenden. „Wie die Bußgeldstelle Autofahrer schont“ weiterlesen
Schlagwort: Überholen
„Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße
Nachdem ich bereits 2019 im Rahmen der Sitzungen zum neuen „Verkehrsentwicklungsplan“ der Stadt Pirmasens eine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn u. a. auch von „Schutzstreifen“ forderte, aber natürlich bis zum heutigen Tage diesbezüglich vollkommen ignoriert wurde, macht man unbeirrt weiter mit diesem Unfug. So nun auch im abschüssigen Teil der Lemberger Straße, wo der nicht genauer definierbare, mit durchgezogener Linie markierte „Irgendwas-Streifen“ nun abgeschabt und durch einen „Schutzstreifen“ im Sinne der StVO ersetzt wurde. Merkwürdig, dass das ausgerechnet jetzt stattfindet, während mir die Polizei die Nichtbenutzung des bisherigen Nichtschutzstreifens vorwirft? „„Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße“ weiterlesen
Auf der B 270 vom Wasgau-Laster rasiert
Inzwischen habe ich fast alles am fortwährenden, mich persönlich betreffenden Versagen der Staatsanwaltschaft Zweibrücken „aufgearbeitet“. Es scheint sich auch bei dieser Behörde ganz allgemein definitiv um keine zu handeln, welche der Strafverfolgung dienen würde. Vermutlich muss man sich als Staatsanwalt und Staatsanwältin auch in Zweibrücken viel wichtigeren Themen – wie z. B. der „Beleidigung“ diverser Majestäten – widmen? Die Einstellungsverfügungen, die ich in den letzten Monaten gesammelt habe, waren in der Regel wenig bis überhaupt nicht begründet. Die einzige Ausnahme war jene, die ich zu einem Überholvorgang eines Lkws der Wasgau AG auf der Ortsumgehung von Waldfischbach-Burgalben erhielt. „Auf der B 270 vom Wasgau-Laster rasiert“ weiterlesen
Polizei sieht „Schutzstreifen“, der keiner ist
Einer meiner rund 700 gelöschten Corona-Beiträge handelte über das Thema Gaslighting. Genau das wird im Endeffekt seit Anbeginn meines radverkehrspolitischen Engagements vor allem behördlicherseits mit mir getrieben. Die Realität wird einfach geleugnet – und wenn, dann hin und wieder auch mal vollständig auf den Kopf gestellt. Die rheinland-pfälzische Polizei hat das ganze Elend allerdings nun auf ein neues Niveau gehievt, denn als Retourkutsche für meine Strafanzeige wegen Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung gegen einen Fiat-Fahrer, der mich mittels eines viel zu engen Überholvorgangs und seinem ausgestreckten rechten Arm in der Lemberger Straße auf einen undefinierbaren Straßenteil abdrängen wollte, erhielt ich eine Anzeige wegen der „Nichtbenutzung eines Schutzstreifens“! „Polizei sieht „Schutzstreifen“, der keiner ist“ weiterlesen
Gefährder flüchtet über rote Ampel
Heute hatte ich die nächste Einstellung von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken im Briefkasten. Man hatte mir jene sogar zweimal in zwei verschiedenen Umschlägen geschickt. Warum auch immer. Am 20. August 2025 war ich in der Schäferstraße in Pirmasens unterwegs. In Sichtweite des Gebäudes der Polizeiinspektion und -direktion Pirmasens kam es hierbei zu einer weiteren Nötigung. Besonders aufschlussreich an diesem Beispiel ist, dass viele Autofahrer gleich in mehrfacher Hinsicht grob verkehrswidrig handeln können – und hierfür von der Staatsanwaltschaft letzten Endes auch noch belohnt werden. Denn eigentlich hätte ich den Fahrer an der nächsten Ampel zu Gesicht und auf Video bekommen – wenn er denn nicht bei seiner Flucht einen qualifizierten Rotlichtverstoß begangen hätte. „Gefährder flüchtet über rote Ampel“ weiterlesen
Vorsätzliche Gefährdung unterm Hochstein
Neulich berichtete ich über eine Nötigung auf der B 427 bei Hinterweidenthal und die Überzeugung vieler Autofahrer, dass man den sogenannten „Pamina-Radweg Lautertal“ bzw. „Wieslauter-Radweg“ zu benutzen hätte. Dieser Fehlglaube motiviert im gesamten Wieslautertal bis hinunter nach Wissembourg regelmäßig Auto- und Busfahrer, mich durch zu enges Überholen einzuschüchtern und somit zu nötigen. Ein regelrechter „Hotspot“ ist hierbei der Abschnitt der B 427 zwischen Dahn und Reichenbach unterm Hochstein. Irgendwann werde ich mal ein Worst-Of all jener Clips zusammenstellen, die ich seit März 2024 gesammelt habe. In diesem Beitrag berichte ich aber erst einmal über das Ergebnis einer Anzeige, die ich am 16. Mai 2025 bei der Polizeiinspektion Dahn eingereicht hatte. „Vorsätzliche Gefährdung unterm Hochstein“ weiterlesen
Zum HBR-Gehwegradeln genötigt
Wenn man nicht nur alle paar Jahre mal eine einzelne Anzeige gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer erstattet, kann man schon einmal bzgl. der Schreiben, die man von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken erhält, den Überblick verlieren. So ging es mir auch mit einer Anzeige, die ich anlässlich eines extrem engen Überholvorgangs am 24. April 2025 in der unteren Zeppelinstraße (K 2) in Pirmasens gegen einen Autofahrer aus dem Kreis Kusel erstattete. Die Anzeige stellte ich allerdings erst am 17. Mai direkt bei der zentralen Bußgeldstelle und setzte die Polizeiinspektion Pirmasens in Kopie. Ich erhielt dann irgendwann im Sommer die vom 23. Juli 2025 stammende Einstellungsverfügung der StA Zweibrücken und konnte jene erst gar nicht zuordnen. „Zum HBR-Gehwegradeln genötigt“ weiterlesen
Von „Rad-“ und „Wirtschaftswegen“
Auch am 18. Oktober hatte ich wieder ein Erlebnis, welches meinerseits auch eine Strafanzeige wegen Nötigung hätte nach sich ziehen können. Denn auf der K 6 zwischen Gersbach und Winzeln hatte mich ein älterer Herr vorsätzlich zu eng überholt. Es handelt sich dabei um meine Hausstrecke, die ich fast täglich befahre. Und gegen deren Beschilderung ich mich seit rund einem Jahrzehnt erwehre. Denn die Stadtverwaltung hält in einem nur noch als vollkommen irrational zu bezeichnenden Wahn an der teilweisen Beschilderung mit Zeichen 240 StVO fest, obwohl es sich nach deren Auskunft nicht um einen zur K 6 gehörenden „Geh- und Radweg“, sondern um einen parallel verlaufenden Wirtschaftsweg handelt. „Von „Rad-“ und „Wirtschaftswegen““ weiterlesen
Von „Radwegen“ und „Radrouten“
Ich beabsichtige ja, angesichts der konsequenten Untätigkeit der für mich hauptsächlich zuständigen Staatsanwaltschaft Zweibrücken die mutmaßlichen Straftaten diverser Autofahrer vermehrt in meinem Blog zu dokumentieren. Seit August 2024 bin ich ja bei X (ehemals Twitter) aktiv und poste dort regelmäßig eine kleine Auswahl meiner alltäglichen Erlebnisse im Straßenverkehr. Bislang allerdings ohne größere Resonanz. Bei jenem älteren Herren, mit dem ich am 16. Oktober auf der B 427 bei Hinterweidenthal ein unzweifelhaftes Vergnügen hatte, überlegte ich mir ebenfalls, ob ich ihn nicht wegen Nötigung anzeigen solle. Denn in unserem kurzen Gespräch am Obst- und Gemüsestand am Ortseingang belastete er sich meines Erachtens selbst. „Von „Radwegen“ und „Radrouten““ weiterlesen
Die folgenlose Bedrohung eines Radfahrers
Wie gut, dass ich am 17. Oktober einen alten Beitrag aus Corona-Zeiten exhumiert habe. Damals hatte ich eine Passage aus einem Interview mit dem Strafrechtler Dr. David Jungbluth, der ausgiebig über die Arbeitsweise in deutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten berichtet, transkribiert. Wenn man sich das, was Jungbluth dort erzählt, so anhört, wundert man sich auch nicht mehr, wenn man als Radfahrer eine Einstellungsverfügung nach der anderen einsammelt. Nach mehreren Nötigungen und Straßenverkehrsgefährdungen bekam ich nun auch noch eine persönliche Bestätigung dafür, dass auch eine ziemlich eindeutige verbale Bedrohung in Deutschland strafrechtlich völlig folgenlos bleibt. „Die folgenlose Bedrohung eines Radfahrers“ weiterlesen