Die zähen Zeichen 240 an der L 473

Ich werde weiterhin gegaslightet. So schlimm wie derzeit war es für mich seit dem Corona-Wahnsinn nicht mehr; vor allem, weil niemand mehr mit mir leidet. Eigentlich hatte ich bereits mehrfach angesetzt, hier im Blog über diese frustrierende Story zu schreiben. Seit den beiden großen Entbläuungswellen im Landkreis Südwestpfalz in den Jahren 2019 und 2021 tat sich jedenfalls „von Amts wegen“ überhaupt nichts mehr. Einige wenige Verbindungen, die ich damals gegenüber der Kreisverwaltung nicht ausdrücklich bemängelt hatte, wurden einfach nicht überprüft und daher auch nicht entschildert. Ich sollte also auch hier wieder mal mittels meiner Arbeitskraft diese faulen Leute zum Jagen tragen. „Die zähen Zeichen 240 an der L 473“ weiterlesen

Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025

Ich bin vermutlich doch Hauptdarsteller in einer perversen Variante der Truman-Show. Anders ist das, was ich seit jeher erlebe, kaum erklärbar. So kam es heute auf meiner letzten Rennrad-Runde des Jahres gegen Ende zu einer „Belehrung“ durch einen Fahrer einer A-Klasse, der mir wohl mit seinem Geblinke zu verstehen geben wollte, dass ich den neben der K 6, mit dieser allerdings überhaupt nichts zu tun habenden Wirtschaftsweg zu benutzen hätte. Unterstützt in diesem Irrglauben wird er von der bösartigen Leiterin der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, die die Zeichen 240 an diesem Feldweg auf Gedeih und Verderb stehenlässt. „Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025“ weiterlesen

Brutaler Angriff auf Radfahrer in Mainz

Während der drei Jahrzehnte, in denen ich Rad fahre, habe ich zum Glück nur relativ selten unmittelbare Bedrohungen oder gar körperliche Gewalt erlebt. Wenn man mal von den üblichen „Erziehungsmaßnahmen“ wie viel zu engem Überholen, Hupen oder Gepöbel absieht. Verbale, natürlich folgenlose Bedrohungen wie jene im September sind auch relativ selten. Im September letzten Jahres hatte ich auf meiner Fahrt zur Stadtrat-Sitzung noch ein Erlebnis mit einem mir seit meiner Kindheit bekannten Typen aus dem Dorf, der mich hinterm Ortsausgang viel zu eng überholte – und sich dann über meinen Mittelfinger aufregte. Er stieg aus, machte mich blöd an – und stieß mich sogar ein Stück zurück. Ein paar Tage später entschuldigte er sich. „Brutaler Angriff auf Radfahrer in Mainz“ weiterlesen

Mal wieder Glatteis an der K 6

Momentan betreibe ich so eine Art Abrechnung mit ehemaligen Kommentatoren und Unterstützern. Einer davon war ein Zahnarzt aus Niedersachsen. Auch er machte sich im Laufe des Jahres 2022 allmählich aus dem Staub. Heute schrieb er mir relativ deutlich, dass es ihm egal wäre, was ich über das Thema Radverkehr (und auch sonst so) schreibe. Gegen die Behörden sei „kein Ankommen, da sollte man weder Zeit, Energie noch Geld verschwenden.“ Ja, genau. Das galt aber natürlich nicht, als die Behörden Corona-Verordnungen durchsetzten. Sich dagegen aufzulehnen (auch, indem ich in meinem Blog darüber schrieb), war keine Verschwendung von Zeit, Energie und Geld? Was Leute wie er nicht verstehen, ist, dass es (im Gegensatz zum Corona-Terror) eben nicht irgendwann damit aufhört. „Mal wieder Glatteis an der K 6“ weiterlesen

Von „Rad-“ und „Wirtschaftswegen“

Auch am 18. Oktober hatte ich wieder ein Erlebnis, welches meinerseits auch eine Strafanzeige wegen Nötigung hätte nach sich ziehen können. Denn auf der K 6 zwischen Gersbach und Winzeln hatte mich ein älterer Herr vorsätzlich zu eng überholt. Es handelt sich dabei um meine Hausstrecke, die ich fast täglich befahre. Und gegen deren Beschilderung ich mich seit rund einem Jahrzehnt erwehre. Denn die Stadtverwaltung hält in einem nur noch als vollkommen irrational zu bezeichnenden Wahn an der teilweisen Beschilderung mit Zeichen 240 StVO fest, obwohl es sich nach deren Auskunft nicht um einen zur K 6 gehörenden „Geh- und Radweg“, sondern um einen parallel verlaufenden Wirtschaftsweg handelt. „Von „Rad-“ und „Wirtschaftswegen““ weiterlesen

Der LBM zur StVO-Novelle 1997

Am 3. Februar 2024 hatte ich ausführlicher darüber berichtet, dass der LBM sich offenkundig über Jahre weigerte, die Zeichen 240 StVO an der K 36 zwischen Lemberg und Ruppertsweiler zu entfernen. Es dauerte nach einer weiteren, am 16. Februar eingereichten Beschwerde beim (nun ehemaligen) Leiter des LBM Kaiserslautern noch ein paar Wochen, bis das alte Blech endgültig entfernt wurde. Am 11. April 2024 fiel mir der Vollzug der rund drei Jahre alten(!) Anordnung der Kreisverwaltung Südwestpfalz erstmals auf. Im Bericht vom letzten Jahr erwähnte ich auch eine Stellungnahme des (örtlich leider nicht zuständigen) LBM Koblenz. Jene ließ ich mir nun von der Kreisverwaltung übermitteln. „Der LBM zur StVO-Novelle 1997“ weiterlesen

Keine Fortschritte in Pirmasens

Am 30. September nahm ich mir mal wieder zwei Stunden  Zeit, um mich mit dem Radverkehrsbeauftragten (RVB) der Stadt Pirmasens zu unterhalten. Er ist so ziemlich der einzige, der überhaupt in der Lage und Willens ist, sich mit kritischen Bürgern zu unterhalten. Unser letztes Treffen fand im Februar statt, als wir uns an der Ecke Schillerstraße – Lemberger Straße die Hintern abgefroren hatten. Wir beobachteten gemeinsam, wie auch ältere Mütterchen mit Krückstock die lebensgefährliche Fahrbahn, auf der man Radfahrern zu deren eigenem „Schutz“ auch weiterhin das Linksabbiegen verbieten muss, sicher und problemlos überquerten. „Keine Fortschritte in Pirmasens“ weiterlesen

Entbläuung in Thaleischweiler-Fröschen

Viele Behörden versuchen gar nicht erst, mit kritischen Bürgern, die sich auf die bestehenden Gesetze und Vorschriften berufen, einen konstruktiven Dialog zu führen. Stattdessen wird man ignoriert, über Monate hingehalten und dann auch noch mit „Begründungen“ konfrontiert, die regelmäßig meinen Sachverstand beleidigen. So war das auch mit dem Zeichen 240, welches an der L 477 vor der Ortstafel von Thaleischweiler-Fröschen in Richtung Biebermühle hing. Es hatte (als einziges Zeichen 240 an dieser Landesstraße) die größeren Entbläuungswellen der Jahre 2019 und 2021 nur deshalb überlebt, weil es innerorts stand. Und somit nicht die Kreisverwaltung Südwestpfalz, sondern die Verbandsgemeindeverwaltung Thaleischweiler-Wallhalben örtlich zuständig war. „Entbläuung in Thaleischweiler-Fröschen“ weiterlesen

Entbläuung des Handtuchs auf der Atzel

Heute streifte ich während einer knapp über 100 km langen Tour mit dem Rennrad mal wieder die Sickingenstadt Landstuhl. Hierbei konnte ich einen kleinen Erfolg feiern, denn das Handtuch-Wegelchen auf der Atzel wurde endlich von seinem Zeichen 240 StVO befreit. Über sechs Jahre alt ist der verlinkte Beitrag, dem noch weitere folgten. So wurde trotz meiner damaligen Einwände über ein halbes Jahrzehnt an der Beschilderung eines nicht straßenbegleitenden „Geh- und Radwegs“, welcher vor allem auch viel zu schmal ist, festgehalten. Vernunft kehrte bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde der Verbandsgemeinde Landstuhl erst ein, als ich im Mai 2024 auf die Widersprüche hinwies, die sich aufgrund eines in unmittelbarer Nähe neu angelegten Wegelchens förmlich aufdrängten. „Entbläuung des Handtuchs auf der Atzel“ weiterlesen

Der LBM und die Querungshilfen

Ich muss dann doch mal wieder etwas über den Umgang des LBM mit geltenden Rechtsnormen, Verwaltungsvorschriften und den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ schreiben. Denn das Elend betrifft vor allem auch die allgemeine Haltung des LBM, ohne ausdrücklichen gesetzgeberischen Auftrag die „Trennung der Verkehrsarten“ (ich hingegen nenne es „Verkehrsmittel-Apartheid“) zu planen und in Blech, Asphalt und Beton gerinnen zu lassen. Dies gilt auch für die aktuellen Planungen, den gerade einmal 500 m kurzen, jedoch in beiden Richtungen mit Zeichen 240 versehenen „Geh- und Radweg“ an der K 15 zwischen Schaidt und Vollmersweiler im Landkreis Germersheim über den Schaidter Bahnübergang hinaus zu verlängern. „Der LBM und die Querungshilfen“ weiterlesen