Das Pirmasenser Radroutennetz

Ganze 10 Seitenaufrufe bislang für meine 20 Druckseiten lange Kritik am Pirmasenser Radverkehrskonzept. Ist es nicht immer wieder ein tolles Gefühl, wenn sich die Arbeit eines engagierten Bürgers so richtig auszahlt? Indem er damit auf ein riesiges Interesse stößt? Ja, ich bitte vielmals um Verzeihung für meinen vollkommen verzweifelten Zynismus. Jedenfalls krankt das „Radverkehrskonzept“ nicht nur an seiner eigentlichen Überflüssig-, sondern auch an einer völligen Unübersichtlichkeit. Denn es ist alles andere als einfach, die in den auf den Seiten 26 bis 42 in tabellarischer Form zusammengefassten Maßnahmenvorschläge zum sogenannten „Radroutennetz“ konkreten Örtlichkeiten zuzuordnen. Im folgenden Beitrag will ich dies zumindest mal anhand einer Route versuchen. „Das Pirmasenser Radroutennetz“ weiterlesen

Das Pirmasenser Radverkehrskonzept

Am 24. April 2023 besuchte ich zum ersten Mal eine Sitzung des Stadtrates. Damals tagte das städtische Gremium noch am Messegelände. Es war die illegale Umleitung, welche sich die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Pirmasens anlässlich der Vollsperrung der Winzler Ortsdurchfahrt ausgedacht hatte, die mich zur Weißglut – und einer öffentlichen Anfrage trieb. Eine besondere Ironie liegt darin, dass ausgerechnet bei jener Sitzung auch die Umsetzung des städtischen „Radverkehrskonzepts“ abgesegnet wurde. Aus diesem vom Darmstädter Verkehrsplanungsbüro „R + T“ ausgearbeiteten Konzept habe ich in der letzten Zeit immer wieder mal auszugsweise zitiert und hierbei bereits Kritik an den Inhalten, als auch der Umsetzung geübt. Eine vollumfängliche Kommentierung habe ich mir bislang gespart. Weil auch das Arbeit ist, die mir weiterhin niemand bezahlt. „Das Pirmasenser Radverkehrskonzept“ weiterlesen

„Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße

Nachdem ich bereits 2019 im Rahmen der Sitzungen zum neuen „Verkehrsentwicklungsplan“ der Stadt Pirmasens eine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn u. a. auch von „Schutzstreifen“ forderte, aber natürlich bis zum heutigen Tage diesbezüglich vollkommen ignoriert wurde, macht man unbeirrt weiter mit diesem Unfug. So nun auch im abschüssigen Teil der Lemberger Straße, wo der nicht genauer definierbare, mit durchgezogener Linie markierte „Irgendwas-Streifen“ nun abgeschabt und durch einen „Schutzstreifen“ im Sinne der StVO ersetzt wurde. Merkwürdig, dass das ausgerechnet jetzt stattfindet, während mir die Polizei die Nichtbenutzung des bisherigen Nichtschutzstreifens vorwirft? „„Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße“ weiterlesen

Polizei sieht „Schutzstreifen“, der keiner ist

Einer meiner rund 700 gelöschten Corona-Beiträge handelte über das Thema Gaslighting. Genau das wird im Endeffekt seit Anbeginn meines radverkehrspolitischen Engagements vor allem behördlicherseits mit mir getrieben. Die Realität wird einfach geleugnet – und wenn, dann hin und wieder auch mal vollständig auf den Kopf gestellt. Die rheinland-pfälzische Polizei hat das ganze Elend allerdings nun auf ein neues Niveau gehievt, denn als Retourkutsche für meine Strafanzeige wegen Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung gegen einen Fiat-Fahrer, der mich mittels eines viel zu engen Überholvorgangs und seinem ausgestreckten rechten Arm in der Lemberger Straße auf einen undefinierbaren Straßenteil abdrängen wollte, erhielt ich eine Anzeige wegen der „Nichtbenutzung eines Schutzstreifens“! „Polizei sieht „Schutzstreifen“, der keiner ist“ weiterlesen

Keine Fortschritte in Pirmasens

Am 30. September nahm ich mir mal wieder zwei Stunden  Zeit, um mich mit dem Radverkehrsbeauftragten (RVB) der Stadt Pirmasens zu unterhalten. Er ist so ziemlich der einzige, der überhaupt in der Lage und Willens ist, sich mit kritischen Bürgern zu unterhalten. Unser letztes Treffen fand im Februar statt, als wir uns an der Ecke Schillerstraße – Lemberger Straße die Hintern abgefroren hatten. Wir beobachteten gemeinsam, wie auch ältere Mütterchen mit Krückstock die lebensgefährliche Fahrbahn, auf der man Radfahrern zu deren eigenem „Schutz“ auch weiterhin das Linksabbiegen verbieten muss, sicher und problemlos überquerten. „Keine Fortschritte in Pirmasens“ weiterlesen

Rein private Streitigkeiten

Am 7. November 2024 hatte ich in der Blocksbergstraße mal wieder eine unheimliche Begegnung mit einem motorisierten Verkehrsteilnehmer, der die Einladung der Stadt Pirmasens dankend annahm, mich zuerst anzuhupen und trotz herannahenden Gegenverkehrs an mir vorbeizuziehen. Hierbei überfuhr er mit seinem Lkw auch noch die gestrichelte Linie des vollkommen geisteskranken „Schutzstreifens“, den die Pirmasenser Stadtverwaltung erst kurz zuvor nachmarkieren ließ. Obwohl ich von deutschen Strafverfolgungsbehörden überhaupt nichts (mehr) erwarte, wollte ich zumindest ausprobieren, ob mir die Kameraufnahme etwas nützen und ich ggf. mal nicht auf einen nur mäßig motivierten Staatsanwalt treffen würde. „Rein private Streitigkeiten“ weiterlesen

Der SWR über mein Engagement

Nicht selten müssen erst Menschen sterben, ehe Medien sich für das Engagement von anderen Menschen interessieren, die sich in einer ähnlichen Weise engagieren. So war das auch mit Natenom, dem SWR und mir. Nachdem mein Bloggerkollege aus dem Pforzheimer Raum tödlich verunglückte, schrieb ich am 17.02.24 eine e-mail an den SWR, in welcher ich (erneut) auf mich und meinen Kampf gegen zahlreiche Behörden hinwies. Dass es da in der Pfalz auch jemanden gäbe, der sich ebenfalls seit Jahren für die Interessen von Radfahrern einsetzt. Und der im Grunde tagtäglich auf seinen Fahrten über die Landstraßen der Pfalz, aber auch durch die Städte Pirmasens und Zweibrücken mit der Rücksichtslosigkeit unzähliger Autofahrer konfrontiert wird. Erst auf diese e-mail hin meldete sich das Studio Kaiserslautern erstmals bei mir. Und versprach mir, bald etwas über das Thema zu bringen. „Der SWR über mein Engagement“ weiterlesen

Das Modell Amazon im Straßenverkehr

Mein Vater fuhr als Kraftfahrer lange Jahre für eine der zahlreichen Pirmasenser Speditionen. Was schon damals, vor der „Liberalisierung“ des EU-weiten Sklavenmarktes, schlecht bezahlt und auch anderweitig miserabel gewürdigt wurde. Im Zuge der Postprivatisierung und der massiven Ausweitung des Internethandels erreichten diese Zustände sehr bald auch das Personal in der Brief- und Paketzustellung. Der Marktführer Amazon stieg zudem (zumindest hier in der Region) in den letzten Jahren von einer Zustellung durch Post (DHL) und andere private Paketdienste um und fährt inzwischen den Großteil seiner Waren mit „eigenen“ Fahrzeugen aus. Im Endeffekt hätten die zuständigen Behörden dieser Praxis jedoch von Beginn an einen Riegel vorschieben müssen, da dieses Modell nur durch bewusstes Einkalkulieren eines vorsätzlich begangen werdenden massenhaften Rechtsbruchs realisierbar ist. „Das Modell Amazon im Straßenverkehr“ weiterlesen

Tödliche Anstiftung zum Gehwegradeln

Natenom ist in etwa mein Pforzheimer Pendant. Ohne „Corona“ hätten wir uns wohl spätestens um 2020 herum mal persönlich kennengelernt und vermutlich auch sehr gut verstanden. Da er allerdings zu „den Guten“ gehört, kommuniziert auch er nicht mehr mit mir. Ihm widerfahren im Alltag auch noch deutlich krassere Sachen als mir. Jedenfalls dokumentiert er in seinem aktuellen Beitrag ein weiteres konkretes Beispiel aus Salmbach für tödliche Radinfrastruktur, die am Ende weder für die Planer, noch die die Markierungen und Beschilderungen anordnenden Behörden irgendeine straf- oder zivilrechtliche Konsequenz hat. Und selbst nach tödlichen Unfällen wird an der rechtlich schlicht unzulässigen Verkehrsführung im Kern nichts verändert. „Tödliche Anstiftung zum Gehwegradeln“ weiterlesen

Mit Google Streetview durch Pirmasens

Die Provinzialität meiner Heimatstadt Pirmasens zeichnet sich nicht nur durch ihre anachronistische „Verkehrspolitik“, sondern auch durch die Tatsache aus, dass die unweit der französischen Grenze liegende Horebstadt erst seit kurzer Zeit bei Google Streetview zu finden ist. Zumindest ein Teil davon; für eine lückenlose Dokumentation des Zustands wird Google seine Kameraautos noch ein paar Mal vorbeischicken müssen. Mir begegneten diese in den letzten Jahren auch immer wieder mal, Aufnahmen konnte ich jedoch im Rahmen meiner zwecks Recherchen regelmäßigen Nutzung von Google Maps bislang keine finden. In diesem Beitrag möchte ich einfach mal ein kleines „Best of“ zusammenstellen. Die Aufnahmen stammen aus August und September 2022. Ich spare mir unzählige Links und binde diese hier jeweils unmittelbar in den Beitrag ein. „Mit Google Streetview durch Pirmasens“ weiterlesen