Als ich vor gut zwei Jahren von Truus die Lenker-Kamera spendiert bekam, überlegte ich, die Videos auf Youtube in einem eigenen Kanal zu veröffentlichen. Allerdings ist es nicht möglich, einen Google-Account (und Youtube gehört zu diesem Dreckskonzern) ohne die Angabe einer Handynummer zu eröffnen. Also ließ ich (Handy-Hasser) es bleiben. Es wunderte mich, dass das bei X (ehemals Twitter) tatsächlich noch ohne möglich war. Meine Zeit dort brachte mir ja aber im Endeffekt auch nur Frustration ein. Da (auch stark größenreduzierte) Videodateien sehr viel Speicherplatz beanspruchen, kann ich hier auf dem mir zur Verfügung gestellten Server nicht ausnahmslos alles ablegen. Aber zumindest einen Teil. „Neulich auf der Straße (Teil 1)“ weiterlesen
Schlagwort: Gehwegradler
Beobachtungen zu Gehwegradlern
Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren
Am ersten Weihnachtsfeiertag drehte ich nur eine kurze Runde mit dem MTB zu meiner geheimen Feuerstelle. Auf dem Weg dahin musste ich für das Anfertigen einiger Fotos zu einem bald folgenden Beitrag über die Umwandlung des südlichen Teils der Pirmasenser Fußgängerzone in einen verkehrsberuhigten Bereich noch durch die Stadt. In der Sandstraße fiel mir ein komplett vermummter E-Biker auf, der direkt vor mir die rot zeigende Ampel an der Kreuzung Schäferstraße auf dem Gehweg umfuhr. Solche Leute regen mich auf. Warum muss das sein? Angesichts eines derartigen Verhaltens wundert es mich nicht, dass das „Aber die Radfahrer!“ niemals aussterben wird. „Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren“ weiterlesen
Zum HBR-Gehwegradeln genötigt
Wenn man nicht nur alle paar Jahre mal eine einzelne Anzeige gegen rücksichtslose Verkehrsteilnehmer erstattet, kann man schon einmal bzgl. der Schreiben, die man von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken erhält, den Überblick verlieren. So ging es mir auch mit einer Anzeige, die ich anlässlich eines extrem engen Überholvorgangs am 24. April 2025 in der unteren Zeppelinstraße (K 2) in Pirmasens gegen einen Autofahrer aus dem Kreis Kusel erstattete. Die Anzeige stellte ich allerdings erst am 17. Mai direkt bei der zentralen Bußgeldstelle und setzte die Polizeiinspektion Pirmasens in Kopie. Ich erhielt dann irgendwann im Sommer die vom 23. Juli 2025 stammende Einstellungsverfügung der StA Zweibrücken und konnte jene erst gar nicht zuordnen. „Zum HBR-Gehwegradeln genötigt“ weiterlesen
Hohe Bordsteine in Erlenbrunn
„Interessant, oder?“ rief ich während meiner Passage zwei etwas doof aus der Wäsche schauenden Handwerkern zu, die kurz zuvor beobachtet hatten, wie dieser komische Typ mit Kopftuch auf einem MTB irgendwas fotografierte. Es handelte sich dabei um das
im Zuge der Erlenbrunner Straße (K 4) stadteinwärts. Da ich ja generell keinen Bock auf Schleichradeln in Schrittgeschwindigkeit auf meist menschenleeren Hochbordwegelchen habe, interessiert mich derartige Beschilderung eigentlich nicht. Höchstens dann, wenn hin und wieder ein Autofahrer meint, es handele sich dabei um einen (benutzungspflichtigen) Raaaaadwäääääg – oder diese Schilder mal wieder die Inkompetenz der Behörden belegen. „Hohe Bordsteine in Erlenbrunn“ weiterlesen
Tödliche Anstiftung zum Gehwegradeln
Natenom ist in etwa mein Pforzheimer Pendant. Ohne „Corona“ hätten wir uns wohl spätestens um 2020 herum mal persönlich kennengelernt und vermutlich auch sehr gut verstanden. Da er allerdings zu „den Guten“ gehört, kommuniziert auch er nicht mehr mit mir. Ihm widerfahren im Alltag auch noch deutlich krassere Sachen als mir. Jedenfalls dokumentiert er in seinem aktuellen Beitrag ein weiteres konkretes Beispiel aus Salmbach für tödliche Radinfrastruktur, die am Ende weder für die Planer, noch die die Markierungen und Beschilderungen anordnenden Behörden irgendeine straf- oder zivilrechtliche Konsequenz hat. Und selbst nach tödlichen Unfällen wird an der rechtlich schlicht unzulässigen Verkehrsführung im Kern nichts verändert. „Tödliche Anstiftung zum Gehwegradeln“ weiterlesen
Kind auf Radweg-Relikt verletzt
Seit der Farce am Ixheimer Kreisel vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich die Weiterführung eines Dialogs mit der Zweibrücker Stadtverwaltung irgendwann entnervt aufgegeben. In dieser Stadt arbeiten nicht nur die Verwaltung, sondern auch der Vorsitzende des sogenannten „ADFC“ daran, alle Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von „Radwegen“ zu ignorieren bzw. zu leugnen – und unter Zuhilfenahme plumper agitatorischer Angstmacherei zukünftig noch mehr dieser Radfahrer systematisch gefährdenden und schikanierenden Ghettos anzulegen. Auf dem einstmals gar benutzungspflichtigen Radweg-Relikt auf dem Hochbord der Hofenfelsstraße wurde nun mal wieder an der unübersichtlichen Zufahrt zum Schwimmbad ein Kind verletzt. „Kind auf Radweg-Relikt verletzt“ weiterlesen
»Zu gefährlich!«
Es ist bestimmt schon zwei bis drei Wochen her; da war ich auf dem MTB in der Zweibrücker Straße stadteinwärts unterwegs; einer der Pirmasenser Hauptverkehrsstraßen (K 1) in Nord-Süd-Richtung. Als ich in einer Pkw-Schlange an der roten Ampel vor der Profine-Werkseinfahrt stand, bretterte auf dem freigegebenen Gehweg (max. Schrittgeschwindigkeit) rechts neben mir ein ca. 18 bis 20 Jahre junger Mann, ebenfalls auf einem MTB, vorbei. Diese kleine alltägliche Episode steht sinnbildlich dafür, dass sehr viele Menschen absolut unfähig sind, alltägliche Gefahren halbwegs objektiv einzuschätzen. Woraus dann in der Summe exakt so ein auf geschürten Ängsten basierender Wahn resultiert, den wir seit über zwei Jahren erleben müssen. „»Zu gefährlich!«“ weiterlesen
Die Pressearbeit von Polizeibehörden
Blogger sind nervig. Vor allem dann, wenn sie ständig Rückfragen zu mehr Fragen als Antworten generierenden behördlichen Pressemeldungen stellen. Insbesondere bei vielen Polizeiinspektionen herrscht in dieser Hinsicht noch ein ziemlich „klassisches“ Verständnis von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; hier lässt man sich nur äußerst ungern von dahergelaufenen, besserwisserischen Möchtegern-Journalisten sagen, dass die Qualität ihrer Pressearbeit mit „unbefriedigend“ noch äußerst wohlwollend umschrieben ist. Nicht nur, dass man sich sachliche Nachfragen zu Unfällen im öffentlichen Verkehrsraum generell konsequent verbittet und aus diesen ein regelrechtes Staatsgeheimnis macht. Man hat auch in vielen Fällen keinerlei Interesse daran, sachliche Kritik zu den Inhalten einzelner, konkreter Pressemeldungen anzunehmen. So erging es mir jetzt wieder mal mit der PI Zweibrücken. „Die Pressearbeit von Polizeibehörden“ weiterlesen
Brückentagsidiotenanhäufung
Boah! Die letzten Wochen haben definitiv gereicht, um mich endgültig zum Misanthropen werden zu lassen. Dem Universum wäre gedient, wenn Corona wirklich so tödlich gewesen wäre, wie es ja immer noch behauptet wird – und die Menschheit endlich ausstürbe. Ja, inzwischen würde ich auch ein Virus im Stile von The Walking Dead, Worldwar-Z oder das T-Virus aus dem Labor der Umbrella-Corporation ausdrücklich begrüßen. Echte, Hirne verspeisende Zombies ziehe ich auf jeden Fall debilen, unterwürfigen Maskenzombies vor. Auch wenn ich bekanntlich meine Alltagserlebnis-Reihe vor einer Weile eingestampft habe, habe ich natürlich auch in den letzten Monaten unheimlich viele „tolle Sachen“ auf den Straßen erlebt. Der Brückentag heute (in Rheinland-Pfalz war gestern Fronleichnam) stellte in der Summe echt mal wieder alles in den Schatten. Ich hab nach der Tour extra noch einmal nachgeschaut, ob mir einer heimlich ein „Alle Idioten zu mir!“-Schild auf den Rucksack gepappt hat. „Brückentagsidiotenanhäufung“ weiterlesen
Gehwegparken trotz Seitenstreifen
Einen regelrechten Offenbarungseid lieferte mir der ehemalige Leiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, der im Januar ein Gespräch mit der Stadtverwaltung wohl bewusst eskalieren wollte / sollte, in einem der beiden vorangegangenen Gespräche. In den beiden Beiträgen hierzu hatte ich nicht erwähnt, dass es dabei auch um die Parksituation in der Blocksbergstraße westlich des L-600-Kreisels ging. Denn der gepflasterte Hochbord-Gehweg war früher sogar in beiden Richtungen mit
– und ist nun (nur noch) rechtsseitig mit
beschildert. Natürlich sieht man dort ständig schneller als Schrittgeschwindigkeit fahrende Radfahrer in beiden Richtungen. Jene Straße (L 482) ist sogar durchgehend mit Seitenstreifen ausgestattet – aber wie sollte es in Pirmasens auch anders sein: Hauptsächlich die Mitarbeiter einer erst vor wenigen Jahren dort hingezogenen Firma parken ihr Auto „halbhüftig“ auf dem (für Radfahrer freigegeben Gehweg). „Gehwegparken trotz Seitenstreifen“ weiterlesen