Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter

Der Winter ist definitiv die Jahreszeit der Wahrheit; vor allem hinsichtlich jeder Form von „Radinfrastruktur“. Nach der Dokumentation der Zustände im Zuge der B 10 möchte ich heute noch eine zu den Pirmasenser „Schutzstreifen“, von denen das unnütze „Radverkehrskonzept“ förmlich überquillt, vorstellen. An deren Zustand zeigt sich eben vor allem im Winter, dass sie im Endeffekt nur unnützes Blendwerk sind. Denn sie werden natürlich nicht planmäßig geräumt und gestreut. Was allerdings auch schwierig ist, wenn der „Schutzstreifen“ wie z. B. in der Blocksbergstraße direkt neben einem Längsparkstreifen verläuft. Da würde man ja mit dem Räumfahrzeug unzählige Seitenspiegel und ggf. auch mal eine Autotür abräumen. „Pirmasenser „Schutzstreifen“ im Winter“ weiterlesen

Die letzte Einstellung des Jahres 2025

Passend zum Thema „Jahresabschluss“ hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken nun auch das letzte Verfahren gegen einen mich gefährdet habenden Autofahrer eingestellt. Am 14. Oktober war ich (im Rahmen einer Eisenbahn-Foto-Tour) mit dem Rennrad auf der B 427 zwischen Reichenbach und Busenberg unterwegs. Hierbei überholte mich ein älterer Herr in seinem Elektro-Benz mit nur wenigen Zentimetern Abstand unmittelbar vor einer durchgezogenen Linie trotz herannahenden Gegenverkehrs. Es war vermutlich das engste Überholmanöver des Jahres; dass er mich nicht gestreift hatte, lag wohl einzig und allein an meinem reflexartigen Ausweichen. „Die letzte Einstellung des Jahres 2025“ weiterlesen

Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025

Ich bin vermutlich doch Hauptdarsteller in einer perversen Variante der Truman-Show. Anders ist das, was ich seit jeher erlebe, kaum erklärbar. So kam es heute auf meiner letzten Rennrad-Runde des Jahres gegen Ende zu einer „Belehrung“ durch einen Fahrer einer A-Klasse, der mir wohl mit seinem Geblinke zu verstehen geben wollte, dass ich den neben der K 6, mit dieser allerdings überhaupt nichts zu tun habenden Wirtschaftsweg zu benutzen hätte. Unterstützt in diesem Irrglauben wird er von der bösartigen Leiterin der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde, die die Zeichen 240 an diesem Feldweg auf Gedeih und Verderb stehenlässt. „Der allerletzte(!) Clip des Jahres 2025“ weiterlesen

Die übliche Ignoranz nicht nur in Engstellen

Einer meiner unzähligen gelöschten Beiträge trug den Titel „Ignoranz ist Stärke“. Darin beklagte ich mein Leid, vom Rest der Welt überwiegend so behandelt zu werden, als gäbe es mich nicht. Man reagiert nicht auf mich. Verweigert mir jegliche Form zwischenmenschlicher Resonanz. Und wenn überhaupt, dann nur in einer negativen Weise. Auf der Straße ist das oftmals nicht anders. Auch da behandeln mich viele so, als würde ich nicht existieren. Als wäre ich Luft; kein im wahrsten Sinne des Wortes verletzlicher Mensch ohne schützenden Stahlkäfig um sich herum. Kein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, dessen Rechte man beachten müsse. Nein. Man ignoriert mich. Auch in Engstellen. Wie auch gestern wieder in Niedersimten. „Die übliche Ignoranz nicht nur in Engstellen“ weiterlesen

Die alltäglichen Boshaftigkeiten

Gestern war es mir für meine ursprünglich geplante letzte längere Rennradtour des Jahres in den frostigen Tälern dann doch zu heikel. Also blieb nur eine demotivierte, ca. 45 km kurze Runde mit dem behäbigen MTB über das Blümelstal, Thaleischweiler-Fröschen, Höheinöd, Waldfischbach, Donsieders, die Biebermühle und Pirmasens. Hierbei entstanden letzten Endes 11 Clips, von denen ich hier gerne vier zeigen und kurz kommentieren möchte. Das erste richtig asoziale Überholmanöver ereignete sich an der Ortstafel von Donsieders, das zweite auf der B 270 bei Pirmasens. Hinzu kam noch eine Autofahrerin, welcher ihr Überholzwang eine eigentlich unnötige Wartezeit einbrachte. Zum Schluss bretterte mir in der Winzler Wasserturmstraße noch ein Autofahrer „mitten auf der Straße“ entgegen. „Die alltäglichen Boshaftigkeiten“ weiterlesen

Am Busenberger Ortseingang geschnitten

Da der böige Nordostwind im Vergleich zu Heiligabend bereits am 1. Weihnachtsfeiertag spürbar nachließ, drehte ich am 2. Weihnachtsfeiertag dann doch noch wie ursprünglich geplant meine über 100 km lange Tour mit dem Rennrad in Richtung des Schöntalweihers. Dieselbe Route über Lemberg, Dahn, Busenberg, Erlenbach, Nothweiler, Col du Schaufelshald, Fleckensteiner Weiher, Niedersteinbach, Col du Goetzenberg, Wengelsbach, Schönau und Fischbach fahre ich vor allem im Sommer regelmäßig. Nach einer ca. 25-minütigen Pause, während der ich einige Manner-Waffeln verspeiste, fuhr ich über die Eselsteige, Vinningen und die Eichelsbacher Mühle nach Hause. Der „Clip des Tages“ entstand am westlichen Ortseingang von Busenberg. „Am Busenberger Ortseingang geschnitten“ weiterlesen

Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren

Am ersten Weihnachtsfeiertag drehte ich nur eine kurze Runde mit dem MTB zu meiner geheimen Feuerstelle. Auf dem Weg dahin musste ich für das Anfertigen einiger Fotos zu einem bald folgenden Beitrag über die Umwandlung des südlichen Teils der Pirmasenser Fußgängerzone in einen verkehrsberuhigten Bereich noch durch die Stadt. In der Sandstraße fiel mir ein komplett vermummter E-Biker auf, der direkt vor mir die rot zeigende Ampel an der Kreuzung Schäferstraße auf dem Gehweg umfuhr. Solche Leute regen mich auf. Warum muss das sein? Angesichts eines derartigen Verhaltens wundert es mich nicht, dass das „Aber die Radfahrer!“ niemals aussterben wird. „Mit dem E-Bike die rote Ampel umfahren“ weiterlesen

Warum nur Vollidioten in Kurven überholen

Gestern hatte ich ja geschrieben, dass auch an Heiligmittag viele Leute auf der Straße ihr Gehirn bereits ausgeschaltet hatten und geistig wohl schon den Weihnachtsbraten verdauten. Das meiste waren zwar „nur“ eher unspektakuläre Abstandsverstöße. Aber zumindest in einem Fall wurde meiner Meinung nach mal wieder eine Straßenverkehrsgefährdung beim Überholen begangen. Merkwürdig war, dass ich mit dem MTB quasi ohne größere Probleme den längeren Anstieg von Nieder- hinauf nach Obersimten meistern konnte. Erst kurz vor der Ortsumgehung kam es in der Linkskurve zu einem an dieser Stelle leider gar nicht so seltenen idiotischen Überholmanöver durch einen Fahrer eines weißen Transporters. „Warum nur Vollidioten in Kurven überholen“ weiterlesen

Vorweihnachtliche Vorfahrtnahme

Die Leute sind ja das ganze Jahr über bekloppt. Regelrecht wahnsinnig werden sie an Tagen wie heute. Also am Vorabend des (angeblich) bedeutsamsten Fests des Jahres. Im vorweihnachtlichen Stress verlieren sie auf der Jagd nach den allerletzten Geschenken und den üblichen hysterischen Hamsterkäufen vor den zweieinhalb Feiertagen komplett ihren Restverstand. Was man auch auf den Straßen spürt. Heute war der Himmel mal wieder bleigrau. Es war arschkalt und dazu pustete noch ein strammer und eisiger Nordostwind. Da ich nach einer relativ kilometerreichen Dezemberwoche auch relativ müde Beine hatte, wollte ich heute nur eine kurze Standard-Runde mit dem Rennrad drehen. Und musste dabei unzählige Male auf das Knöpfchen meiner Kamera drücken. „Vorweihnachtliche Vorfahrtnahme“ weiterlesen

Mehrere Sonntagsfahrer auf der D 620

Heute ist Wintersonnenwende. Also der dunkelste Tag des Jahres. Da ausgerechnet an jenem die Sonne schien und es mit 8 bis 10 °C auch relativ mild war, drehte ich eine 70-km-Runde durch Frankreich. Eigentlich hatte ich auf eine MTB-Tour mit dem Klagesponsor gehofft – der hatte sich aber leider mal wieder nicht gemeldet. Egal. Wie gut, dass ich die Nicht-Nationalstraße zwischen Hornbach, Bitche und Haguenau erst im Laufe dieser Woche vorgestellt habe. Dann muss ich die wenigen, die diesen Blog verfolgen, nicht erneut mit solch uninteressanten Hintergründen langweilen, sondern kann mich wieder voll auf die „Action“ konzentrieren. Denn an diesem Tag begegneten mir innerhalb von gut 10 Minuten gleich vier besonders gestörte Sonntagsfahrer. „Mehrere Sonntagsfahrer auf der D 620“ weiterlesen